Jacqueline Künstler

Tierheilpraxis
 

Haarmineralanalyse

Die Haarmineralanalyse hat den Vorteil gegenüber dem Bluttest dass es eine Langzeitaufnahme und nicht nur eine Momentaufnahme des Organismus ist. Über die Haaranalyse werden Nährstoffe wie Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Schwermetalle im Körper bestimmt. Dadurch erhalten wir wichtige Informationen über den Gesundheitszustand des Tieres. Die Haarprobe wird in einem Labor verarbeitet. Anschließend erhalten Sie ein Messprotokoll mit graphischer Darstellung der Analysenwerte im Vergleich zu Referenzwerten und Schwellwerten toxischer Elemente.

Hierzu wird eine fingerdicke Strähne aus dem Mähnenhaar kurz nach dem Ansatz abgeschnitten und ins Labor versandt. Nach ca. 1 Woche erhalten Sie dann:

• Messergebnisse über Mineralstoffe, Essentielle Spurenelemente, Ultraspurenelemente und Toxische Elemente.
• Ausführliche Erläuterungen der Untersuchungsergebnisse
• Bedeutung der einzelnen Elemente
• Hinweise zu den Ursachen und möglichen Quellen für Defizite und Überschreitungen

Der Preis für eine Haarmineralanalyse incl. schriftlicher Auswertung und angepasste Fütterungsberatung beträgt 125,00 €.

   

Worin liegt der Unterschied zwischen Haarmineralanalyse und Bluttest?

Bluttestes ermöglichen eine Auslesung der Körperchemie von Minute zu Minute. Dies kann sehr wichtig in akuten Situationen sein, dann muss jede kleinste Veränderung beobachtet werden. Die negative Seite: Bluttests können stark variieren, je nach Tageszeit, Mahlzeit, Aktivität, Stimmung und Emotionen ist das Blut anders zusammen gesetzt. Im Gegensatz die Haaranalyse: Sie ermittelt einen Durchschnittswert von ca. 3 Monaten Haarwachstum. Der Test wird nur sehr gering von den täglichen oder wöchentlichen Schwankungen beeinflusst. Haaranalysen eignen sich hervorragend, um andauernde Muster aufzudecken, da diese unabhängig von den täglichen Schwankungen agieren.
Bluttests sind gut zur Bestimmung vielzähliger Werte, messen aber nicht direkt auf zellulärer Ebene. Das Blut ist die "Autobahn" des Körpers, währende die Zellen dessen "chemische Fabriken" sind. Die Endstation aller Vitamine, Mineralien, Zucker, Fetten und Hormonen sind die Zellen, nicht das Blut. Demnach macht es Sinn direkt in den Zellen zu messen, also dort, wohin die Nährstoffe letztlich befördert werden - oder nicht.